Die Diskussion über industrielle Entwicklungen wird häufig von wirtschaftlichen Herausforderungen geprägt. Zahlreiche Beispiele zeigen, wie der Einsatz von Additiver Fertigung neue Wachstumsmärkte eröffnen kann. Vom 17. bis 20. November bietet die Formnext Einblicke in konkrete Anwendungen entlang der Wertschöpfungskette.
Das aktuelle Marktumfeld veranschaulicht resiliente Lieferketten, flexible Produktionsprozesse und technologische Innovationen. Additive Fertigung unterstützt Unternehmen, schneller auf Veränderungen in den Bereichen Aerospace, Defence, Energy, Medical und Semiconductor zu reagieren. Die Formnext gilt als zentrale Plattform der Fertigungstechnologien und mit rund 800 erwarteten Ausstellern werden relevante Unternehmen aus dem gesamten AM-Ökosystem vertreten sein. An allen vier Messetagen stehen die persönliche Begegnung, der fachliche Dialog und konkrete Anwendungsimpulse für die Branche im Mittelpunkt.
„Gerade in der aktuellen Marktphase zeigt sich, wie wichtig Austausch, Orientierung und Zugang zu Innovationen sind“, erklärt Sascha F. Wenzler, Vice President Formnext beim Veranstalter Mesago Messe Frankfurt GmbH. „Die Formnext bringt die entscheidenden Akteure zusammen und schafft den Rahmen, in dem neue Impulse für die industrielle Anwendung der Additiven Fertigung entstehen können.“
Programm-Highlights
Das Vortragsprogramm bietet auf der Industry & Application Stage branchenübergreifende Themen und konkrete Anwendungsbeispiele, ergänzt durch die Technology Stage, auf der technologische Innovationen präsentiert werden.
Neue Akzente setzt der Formnext Defence Summit, der aktuelle Entwicklungen und Anforderungen im sicherheits- und verteidigungsrelevanten Umfeld beleuchtet. Zudem widmet sich eine Sonderschau dem Thema Postprocessing.
Die Formnext Awards zeichnen Innovationen und Entwicklungen aus, während die Discover3DPrinting-Seminare Einsteigern einen Zugang zur Additiven Fertigung bieten, ergänzt durch Start-up Area und Pitchnext-Event, die den Austausch mit Investoren und Partnern fördern.
„Die Additive Fertigung ist zwar bereits in vielen Industrien fester Bestandteil der Produktion, jedoch sind die Technologien nach wie vor komplex, bedürfen dem Aufbau von Expertise und allem voran der Identifikation relevanter Geschäftsmodelle und -potentiale”, erklärt Christoph Stüker, Vice President Formnext.
Mesago
Die Formnext startete 1982 als internationale Leitmesse für Additive Fertigung und industriellen 3D-Druck. Als Teil der Messe Frankfurt Group zeigt Mesago einer internationalen Community Zukunftsmodelle in Automation, Leistungselektronik, Additive Manufacturing und Elektromagnetischer Verträglichkeit. Am Standort Stuttgart beschäft das Unternehmen rund 170 Mitarbeiter.