Kooperation von Braun & Klein, Corplex und Walther:

Seit Jahren beschäftigt sich Braun & Klein Siebdruck mit dem Thema Nachhaltigkeit und Recycling. Genauso lange bietet das Unternehmen seinen Kunden die Rücknahme von Wahlplakaten an. Bisher konnten die Plakate allerdings nur in der Autoindustrie weiter verwertet werden oder es wurden daraus beispielsweise Blumentöpfe produziert.

Wiederverwendung von Hohlkammerplatten
Seit Anfang 2019 hat der saarländische Betrieb in Zusammenarbeit mit der französischen Firma Corplex (vormals DS Smith) und Walther Kunststoffe in Österreich die Entwicklung hin zu einem Kreislaufsystem vorangetrieben. Nach diversen Tests und Probeläufen wurden Hohlkammerplatten mit einem Anteil wieder aufbereiteter Plakate für den Druck von wetterfesten Wahlplakaten und Veranstaltungsplakaten entwickelt.
Eine erhebliche Menge der zur Europawahl 2019 gedruckten Plakate konnte wieder verwertet werden. Bei Walther Kunststoff in Österreich wurden die Plakate, ohne Kabelbinder, geschreddert und ein Teil der Druckfarbe entzogen, um die neuen Platten möglichst nicht zu dunkel werden zu lassen. Von Corplex (DS Smith) wurden schließlich Platten mit 30 % RC-Anteil und 50% RC-Anteil zurück an Braun und Klein geliefert. Drucktests – ohne Farbanpassung oder Rücksicht auf kundenspezifische Einstellungen – auf Standardmaterial, RC 30 und RC 50 ergaben lediglich eine leichte Graufärbung, ähnlich vergleichbar wie bei leicht eingefärbten Recycling Papieren. Die Ergebnisse können unter https://www.braun-klein.de/weltneuheit-bei-braun-klein-hohlkammerplatten-auf-recyclingbasis/ angesehen werden.

Kreislaufwirtschaft mit minimalem Aufwand
Doch auch wenn keine Hohlkammerplatten mit RC-Anteil eingesetzt werden, stellen wetterfeste Plakate aus Polypropylen keine Umweltsünde dar. Dergestalt bleibt das gemeinsame Ziel von Corplex, Walther Kunststoff und Braun & Klein eine Kreislaufwirtschaft mit minimalem Aufwand an Ressourcen. Dazu hat Braun & Klein mit Circular Print (https://www.circular-print.eu/cms/index.php/de/circular-print/labelling) eine Online Plattform geschaffen, über die problemlos Kunststoffe zur Wiederaufbereitung aus ganz Deutschland eingesammelt werden können. Je nach Menge ist die Abholung kostenfrei oder es gibt sogar Geld zurück.

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